Über mich

Mag.a Brita Guth-Bodmann

Schon bevor ich selber Kinder hatte, faszinierte mich die Besonderheit der Eltern-Kind-Beziehung in den ersten Lebensjahren. Das gegenseitige Kennenlernen und die sich entwickelnde Bindung ist für mich wie ein Wunder! Umso mehr erfüllt es mich mit Freude, heute selbst Eltern kompetent darin zu unterstützen, den Beginn einer lebenslangen Reise als Familie fried- und freudvoll zu gestalten und die Basis für eine tragfähige Beziehung zu schaffen.

Was mich als Expertin für die frühe Kindheit ausmacht?

Die Kombination aus fundiertem Fachwissen im Bereich der Entwicklungspsychologie mit dem Abschluss zur zertifizierten Pikler®-Kleinkindpädagogin ist für mich eine runde SacheSeit vielen Jahren unterrichte ich Entwicklungspsychologie für angehende Kindergruppenbetreuungspersonen und halte diverse Workshops und Fortbildungen sowohl für Eltern als auch für pädagogisches Fachpersonal. Die Pikler®-Pädagogik hat mir gezeigt, wie relevante Konzepte und Theorien über Entwicklung ihre Umsetzung in der Praxis finden können, damit sich das Kleinkind zu einer gesunden und widerstandsfähigen Person entwickeln und entfalten kann. 

Der überaus respekt- und taktvolle Umgang mit den Säuglingen und Kleinkindern im Pikler®-Institut in Budapest hat mich zutiefst berührt und verstehen lassen, dass jede einzelne Interaktion von großer Bedeutung ist. Ich durfte die Kunst jener beobachtenden Haltung erlernen, die Anteilnahme und Zurückhaltung vereint und gleichzeitig höchste Aufmerksamkeit für die kindlichen Äußerungen gewährleistet. Bei meiner geliebten Tätigkeit als Vortragende und Unterrichtende hat sich mein Fokus, neben den vielen relevanten Themen für eine gelungene Entwicklung, immer mehr auf die Gestaltung beziehungsvoller und förderlichen Interaktionen gerichtet. 

Ich glaube, dass der Mensch im Grunde gut ist, nach Wachstum strebt und mannigfaltige Ressourcen dazu mitbringt. Die Heranwachsenden brauchen ein soziales Umfeld, wo dieser Grundsatz nicht vergessen wird. Sie brauchen Erwachsene, die ihnen mit Liebe, Verständnis und Geduld sowie durch authentisches Vermitteln von Grenzen den Weg in die soziale Gemeinschaft zeigen. Diese Kombination bietet Freiraum sowie Sicherheit und Halt. Beides brauchen Kinder für eine gesunde Entwicklung hin zu einer resilienten, sozialen Persönlichkeit. 

Ich habe selbst 4 Kinder und darf auch weiterhin viel lernen.

Seit mehr als 20 Jahren meditiere ich und beschäftige mich mit Achtsamkeit und Körperarbeit. Meiner Erfahrung nach lässt sich durch regelmäßiges Innehalten und dem Üben, sich dem gegenwärtigen Moment gewahr zu werden, eine gewisse Gelassenheit und innere Ruhe aufbauen. Diese kommen einem selbst sowie den Mitmenschen zu Gute.

  • Studium der Psychologie in Salzburg und Klagenfurt mit Schwerpunkt Gruppendynamik
  • Postgraduelle Ausbildung zur Klinischen- und Gesundheitspsychologin u.a. auf der Säuglingspsychosomatik mit Schreiambulanz im Wilhelminenspital, Wien
  • Ausbildung zur zertifizierten Pikler®-Kleinkindpädagogin 2010 – 2020 in Wien und Budapest
  • Regelmäßige Teilnahme an Seminaren zur Bewegungspädagogik von Elfriede Hengstenberg, Sensory Awareness von Charlotte Selver sowie zur Körperarbeit von Heinrich Jacoby und Elsa Gindler
  • Familylab-Fortbildung bei Jesper Juul
  • Seminare in Gewaltfreie Kommunikation nach M.Rosenberg
  • Fortbildung zum Marte Meo Practitioner (Beratungsinstrument mit Hilfe von Videoaufnahmen)
  • Fortbildung bei K. H. Brisch zur SAFE-Mentorin (Sichere Ausbildung für Eltern)
  • Jahrelange Praxis in Achtsamkeitsmeditation nach Jon Kabat-Zinn, mindfulness-based stress reduction (MBSR)
  • Mehrere Meditations-Retreats in Vipassana Tradition
  • Ausbildung zur Achtsamkeitslehrerin „Achtsamkeit leben – Achtsamkeit lehren“ bei Arbor Seminare
 

Referenzen:

  • Institut für Kindergarten- und Hortpädagogik, IKH Wien
  • Institut für Persönlichkeitsentwicklung und Sozialkompetenz, IPS, www.ifps.at
  • Stadt Wien – Kindergärten (MA10)
  • Bildungsinstitut „Jobs mit Herz“ in Wien
"Wenn das Kind im Zusammensein mit seinen Bezugspersonen immer wieder die Erfahrung macht, ein aktiver Partner sein zu dürfen, dessen Äußerungen wirklich ernst genommen werden, seien sie noch so subtil, dann kann es ein Bild von sich selbst entwickeln - ein Selbstbild, auf dem alle anderen Entwicklungsschritte aufbauen."
Brita Guth-Bodmann

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